Archiv für die Kategorie ‘nur so...’

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Augen in der Großstadt

20. November 2009

Ein Fotoprojekt, das der Fragezeichner angeregt und für das Paleica den Aufruf gestartet hat:

Idee: die Idee ist, das Gedicht „Augen in der Gross-Stadt“ von Kurt Tucholsky zu visualisieren. Jeder Teilnehmer möge sich vom Gedicht inspirieren lassen und ein Foto, ein Bild oder eine Collage beisteuern. Die Beiträge werden dann zu einem Video zusammengeschnitten und mit meiner Vertonung des Gedichts unterlegt.
(Quelle: Fragezeichner)

Ihr seht hier eine Mauer, die sich in der Nähe meiner Wohnung befindet. Irgendwie hat mir der Spruch gefallen. Darum habe ich das Bild auch als Bildschirmhintergrund auf dem Büro-Rechner – was mir schon ein paar anzügliche seltsame Kommentare eingebracht hat…

Da die Großstadt unheimlich viel zu bieten hat, wird es nicht unbedingt bei diesem einen Bild bleiben. Das Projekt geht noch bis zum 12.12. – je nach dem, wie viel Zeit ich habe, gibt es vielleicht einen Nachschlag ;-)

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Frage beim Versuch, Kinokarten zu bestellen

11. September 2009

Verstehe ich die Legende nicht, oder bin ich plötzlich farbenblind?

farbenblind

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FAZ – was ist das?

3. September 2009

oder: Wie ich einmal versuchte, eine Sonntagszeitung zu kaufen.

Sonntag, 14 Uhr: Vor mir liegt ein langer freier Nachmittag. Genau so einen braucht man, um die Sonntagsausgabe der FAZ von vorne bis hinten durchzulesen. Ich mache mich also auf den Weg zum nächstgelegenen Kiosk, um 2,90 Euro in den Kauf eines Exemplars der geschätzten Sonntags-FAZ zu investieren.

Kiosk 1 (Entfernung Wohnung – Kiosk 1: 400 Meter)
Miki: Hallo, haben Sie noch eine Sonntags-EffAZett?
Verkäufer: EffAZett? Was ist das?
Miki: Äh, eine Zeitung?
Verkäufer: ???
Miki: Also: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Sonntagsausgabe.
Verkäufer: Nein, hab ich noch nie gehört. Da vorne ist noch ein Kiosk, vielleicht versuchen Sie es mal da.

Kiosk 2 (Entfernung Kiosk 1 – Kiosk 2: 150 Meter)
„Da vorne“ = Lieblingskiosk der örtlichen Trinker. Heute nur zu viert und müde, darum bleiben mir dumme Sprüche erspart. Es bleibt bei blöden Blicken, auf die ich auch hätte verzichten können…
Am Kiosk hängt ein Zettel mit der wunderbaren Aufschrift „Kauf von Zigaretten an Jugendliche nur unter Vorlegung des Ausweis möglich!!!“ – Mir kommen erste Zweifel hinsichtlich meines Kaufvorhabens.
Miki: Hallo, haben Sie noch eine Sonntags-EffAZett?
Verkäufer: Hä?
Miki: Eine Frankfurter Allgemeine Zeitung. Also, die Sonntagsausgabe. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Verkäufer: Hatte ich nur ein Exemplar. Ist schon weg.

Tankstelle (Entfernung Kiosk 2 – Tankstelle: 200 Meter)
Im Verkaufsraum liegen nur Zeitschriften aus. Ich gehe also zur Kassiererin.
Miki: Hallo, haben Sie auch Tageszeitungen?
Verkäuferin: Bild am Sonntag?
Miki: Nein, eine EffAZett hätte ich gerne.
Verkäuferin: Eff-was?
Miki: Eine Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Verkäuferin: Ach so, EffAZett, wenn die Leute immer mit so komischen Abkürzungen kommen, kann ich das nicht verstehen. Nein, das letzte Exemplar habe ich leider schon verkauft.

Kiosk 3 (Entfernung Tankstelle – Kiosk 3: einmal über die Straße)
Hat tatsächlich noch zwei Exemplare :-)

Rückweg Kiosk 3 – Wohnung: 700 Meter
Weg gesamt: 1.450 Meter

…dahinter steckt also nicht nur ein kluger Kopf, sondern auch durchtrainierte Beine ;-)

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Pimp my Wahlberichterstattung

31. August 2009

Gestern Abend ließ ich nach den heute-Nachrichten die Glotze noch kurz an, um mich über die Wahlen in Sachsen, Thüringen und dem Saarland informieren zu lassen. Natürlich gab es wieder die unvermeidlichen Zaungäste am Studiofenster. Heutzutage mit Handy am Ohr, um Mama, Tante Erna und Onkel Walter zu sagen: „Du, schalt mal schnell von RTL2 zum ZDF, ich bin nämlich im Fernsehen.“ Und zehn Sekunden später winken sie Mama, Tante Erna und Onkel Walter zu, denn bis dahin haben selbige bestimmt die Fernbedienung gefunden und in das lange vernachlässigte öffentlich-rechtlich Programm geschaltet.

Gestern Abend dachte ich mir: Das kann man doch steigern?! Da ich selber für solche Aktionen zu feige bin viel zu weit weg wohne vom Fernsehstudio, verschenke ich hiermit folgende Idee (geht leider nur für Frauen): Bei der nächsten Wahlberichterstattung geht ihr ans Studiofenster, hebt Euer T-Shirt und presst Eure Daskönntihreuchjetztgradselberdenken an die Scheibe. Ihr dürft auch vorher eine Papiertüte über Euren Kopf ziehen, wenn Ihr anonym bleiben möchtet.

Ich werde also am 27. September aufmerksam der Wahlberichterstattung folgen und bin gespannt, was passiert…

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Gesucht – gefunden?

9. Juli 2009

Was genau wollte der Besucher mit dieser Anfrage finden?? War das etwa ein Metzger?

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Der Ball ist rund…

3. Juni 2009

Dem Gedanken der direkten Demokratie folgend rege ich an, dass die Mitglieder der Fußball-Nationalmannschaft in Zukunft direkt vom Volk gewählt werden.

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3? Stock

28. Mai 2009

Donkys Freund wirft mit Dingen Fragen um sich. Aua! Ich durfte nicht nur drei anspruchsvolle Fragen bei ihm beantworten, sondern muss auch selber noch drei Fragen stellen. Leider dürfen es keine Grundsatzfragen sein, was das Ganze schwierig gestaltet… Außerdem gilt:

Zunächst sollen die Fragen selbst beantwortet werden, dann sollen noch drei weitere Blogger beansprucht werden, die zunächst die Fragen hier im Blog per Kommentar beantworten sollen, um sich anschließend drei eigene aber bitte schön in ihrem eigenem Blog auszudenken.

Ok, der letzte Teil ist einfach: Freidenkerin, tonari und maaria dürfen sich den Kopf zerbrechen!

Sooo… und nun:

1. Warum regnet es immer dann, wenn ich meine schwarze Wildlederjacke anhabe, auf der man jeden Regentropfen noch ewig sieht? Und warum fängt der Regen erst an, wenn ich aus dem Haus draußen bin? (Sonst würde ich die Jacke ja gar nicht erst anziehen.)

Weil in der Jacke kleine Männchen wohnen, die Regentänze aufführen, sobald sie an die frische Luft kommen. Und: nein, das ist kein Zeichen dafür, dass die Jacke dringend gereinigt werden müsste, sondern dafür, dass das Leder nicht chemisch behandelt wurde. Oder doch? Vielleicht tanzen sie nur, weil sie so berauscht sind von den Chemikalien? (Nein, das soll nicht die zweite Frage sein. Ach, man wird ja selber ganz durcheinander hier…)

2. Warum merkt niemand, dass ich gestern beim Friseur war?

Weil die Haare nur ca. 4 cm kürzer sind. Nächstes Mal lass ich eine Glatze scheren und färbe mir die Kopfhaut. Farbvorschläge sind willkommen.

3. Welches Deiner bisherigen Reiseziele hat Dich am meisten beeindruckt (positiv oder negativ) und warum?

Japan. Ich kann nicht sagen, ob es mich positiv oder negativ beeindruckt hat – es war einfach nur komplett anders als alles, was ich bis dahin kannte. Die Natur, die Gebäude und vor allem die Mentalität der Menschen. Naja, negativ war der Eindruck eigentlich nicht. Aber es steht auch nicht auf der Liste meiner “dahin will ich auswandern“-Länder ;-)