Archiv für die Kategorie ‘neunzig minuten’

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Keine Lust auf Fußball

19. November 2009

…hatte ich gestern Abend. Aber der Tradition folgend habe ich trotzdem geschaut und bin in der zweiten Halbzeit eingeschlafen und gebe dazu folgendes von mir:

  • Die Vorberichterstattung hat mich schon nach zwei Minuten so genervt, dass ich zur Super Nanny geschaltet habe. Das ist aus zwei Gründen bemerkenswert: Eigentlich bin ich großer Fan von Netzer und Delling, und außerdem schaue ich sonst nie die Super Nanny (ehrlich!).
  • Das Spiel war nicht besonders aufregend.
  • Der Bauchschuss auf Eboué muss weh getan haben.
  • „Fußball für Feinschmecker“ fiel aus, da ich noch im Fresskoma war von den letzten Tagen…
  • Es war kein Bier mehr im Kühlschrank.

Das Spiel:
Deutschland – Elfenbeinküste (18.11.2009, Freundschaftsspiel)

Der Endstand:
Zwei Tore für uns, zwei Tore für die Elfenbeinküste, 2 gelbe Karten für die Elfenbeinküste, ein Elfmeter für uns, drei bedauernswerte Kinder und eine unfähige Mutter, die sich wie eine ungezogene 15jährige benimmt (hoppla, da ist was aus dem Alternativprogramm dazwischen gerutscht)

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Statt Fußball

14. November 2009

Das Spiel:
Deutschland – Chile (14.11.2009, Freundschaftsspiel)

Es ist unfassbar traurig, wenn ein Mensch so unglücklich ist, dass er keinen anderen Ausweg sieht, als sein Leben zu beenden.

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jalkapallo für Feinschmecker

14. Oktober 2009

Präambel zum „Fußball für Feinschmecker“:
Kann hier nachgelesen werden.

Noch eine Vorbemerkung (das entwickelt sich zur Tradition):
Heißen Dank an die verständnisvollen KollegInnen! Heute um 11.19 Uhr kam eine Besprechungsanfrage – für 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Schlecht bei Anpfiff um 18 Uhr und einer Fahrzeit Büro-Wohnung von 25 Minuten (plus 7 Minuten Fußweg vom Büro zur Haltestelle). Ein kurzer Blick auf die Teilnehmerliste: Schalke, Gladbach, ich und einer, der kein Ende findet. Schlechte Karten für ein pünktliches Ende. Aber mit Schalke und Gladbach hatte ich natürlich schnell Verbündete, die bereit waren, die Besprechung zu verschieben ;-)

Das Spiel:
Deutschland – Finnland (14.10.2009, WM-Qualifikationsspiel – aber wir sind ja sowieso dabei *freu*)

Das Menü:
Blitz-Kalakukko à la Miki

Die Bewertung:
Essen: Deftig und gut – genau richtig bei der Kälte! Wenn ich mal viieel Zeit habe, mache ich richtiges Kalakukko. Heute kamen Schweinefleisch, Speck und Fisch mit ein paar Champignons in die Pfanne, ein bissel Pfeffer, Rotwein und Sahne drauf – Brot gabs dazu, nicht drumrum.
Spiel: Reden wir lieber übers Essen. Das Spiel war einfach zu schlecht. Die Finnen waren jedenfalls in der ersten Halbzeit sehr laufstark. Ob sie auch mit swamp soccer trainieren? ;-)  Das Spiel der Deutschen war in der zweiten Halbzeit nicht ganz so katastrophal wie in der ersten Halbzeit. Was nicht bedeutet, dass es gut war…

Der Endstand:
Ein Tor für Finnland, ein Tor für Deutschland, kein gelb, kein rot, wozu gab es drei Minuten Nachspielzeit?

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Fußball für Geburtstagskinder

12. Oktober 2009

Präambel zum „Fußball für Feinschmecker“:
Kann hier nachgelesen werden.

Noch eine Vorbemerkung:
Vor etwa zwei Wochen klingelte mein Telefon. Es war der Herr Vater.
Herr Vater: Miki, wegen meines Geburtstags…
ich: Ja, da spielt Deutschland gegen Russland…
Herr Vater: Genau deswegen rufe ich an: Es macht Euch doch nichts aus, wenn wir nebenbei Fußball schauen? Frau мамочка weiß, dass ihr immer passend zum Gegner kocht, und hat sich schon ein russisches Kochbuch gekauft.
Wenn das kein guter Anfang ist ;-)

Das Spiel:
Deutschland – Russland (10.10.2009, WM-Qualifikationsspiel)

Das Menü:
Russische Zupftorte (Frage: ist das wirklich was Russisches?), kotlety mit Reis und Paprika, einen водка zum Anpfiff, einen zum Abpfiff und einen pro geschossenem Tor.

Die Bewertung:
Essen: Sehr gut und sehr reichlich.
Spiel: Warum wurde Boateng in der Halbzeit nicht ausgewechselt?! Es war doch mehr als absehbar, dass er noch gelb-rot bekommt?! Warum wird in Unterzahl viel engagierter gespielt – könnte man sich nicht immer so anstrengen? Und: Danke, Herr Adler. Danke, danke, danke. Das war Weltklasse.

Der Endstand:
Ein Tor für Deutschland, kein Tor für Russland, einmal gelb mit später gelb-rot für Deutschland, zweimal gelb für Russland, glücklicherweise nur wenig Tore (mehr als drei водка hätte ich nicht geschafft), Südafrika – wir kommen!

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Fußball für Feinschmecker und Sprachkundige: Yaxşı şanslar

10. September 2009

Präambel zum „Fußball für Feinschmecker“:
Kann hier nachgelesen werden.

Noch eine Vorbemerkung:
Heute also WM-Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan. Uff, wo hatte ich doch gleich meine Erdkunde-Kenntnisse vergraben…??? Erst mal gucken, wo das liegt. Und zum Glück gibt es das Internet, Quell unendlicher Weisheit. Aserbaidschanisch ist eine südwesttürkische Turksprache, erklärt mir wikipedia. Einen Klick weiter lerne ich, was „Viel Glück“ auf aserbaidschanisch heißt und verwende mein neu erworbenes Wissen gleich in der Überschrift dieses Posts. Da die aserbaidschanische Küche der türkischen ähnlich ist, weichen wir für heute übrigens auf türkisches Essen aus.

Das Spiel:
Deutschland – Aserbaidschan (9.9.2009, WM-Qualifikationsspiel)

Das Menü:
Börek mit Schafskäse, Börek mit Spinat, gegrillte Auberginen in Tomatensoße, Gurkensalat mit Schafskäse, gefüllte Weinblätter, Oliven, Fladenbrot, Baklava, Bier

Die Bewertung:
Essen: Das Schafskäse-Börek hätte besser gewürzt sein dürfen. Baklava war, ist und bleibt himmlisch.
Spiel: Bis zum 1:0 (14. Minute durch Elfmeter) in Ordnung. Über den Rest der ersten Halbzeit reden wir besser nicht… In der zweiten Halbzeit steigerte sich die Mannschaft und spielte zum Teil wieder wirklich schön. Die Tore zwei bis vier waren sehr schön herausgespielt und verdient.

Der Endstand:
Vier Tore für Deutschland, kein Tor für Aserbaidschan, ein Elfmeter, einmal gelb mit später gelb-rot für Aserbaidschan, nochmal gelb für Aserbaidschan, Oliver Kahn wirkte fitter und weniger genervt als beim Spiel letztes Wochenende, die Essensreste reichen für mein Mittagessen im Büro am Donnerstag

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Fußball für Feinschmecker

6. September 2009

Präambel:
Fußball-Länderspiele (der Herren-Nationalelf) sind Fernseh-Pflicht-Termine. Um den Gegner zu demoralisieren, vernichten wir während des Spiels möglichst viele seiner Lebensmittel. Sprich: Wir kochen passend zum Gegner. Dem Fair-Play-Gedanken folgend kommt allerdings – wenn es sich irgendwie machen lässt – auch eine deutsche Zutat mit ans Essen.
Keine Regel ohne Ausnahme: Wenn uns nichts Gescheites einfällt, gibt es Tiefkühl-Pizza und Bier.

Das Spiel:
Deutschland – Südafrika (5.9.2009, Freundschaftsspiel)

Das Menü:
Straußensteak mit Kürbis und Schupfnudeln, südafrikanischer Rotwein, hinterher diesen super-leckeren Carrot Cake

Die Bewertung:
Essen: top
Spiel: viel besser als die letzten Begegnungen

Der Endstand:
zwei Tore für Deutschland, kein Tor für Südafrika, ein zu Tränen gerührter Bernd Schneider, zwei schmutzige Pfannen, eine schmutzige Auflaufform, leere Teller, eine leere Rotweinflasche

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Der Ball ist rund…

3. Juni 2009

Dem Gedanken der direkten Demokratie folgend rege ich an, dass die Mitglieder der Fußball-Nationalmannschaft in Zukunft direkt vom Volk gewählt werden.