Archiv für die Kategorie ‘alltag’

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Papierstau

24. November 2009

Es gibt Menschen, die rufen bei einem Papierstau im Drucker jemanden aus der IT-Abteilung um Hilfe…

 

*fremdschäm*

 

*verzweifel*

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Miki + Küche = Schmerzen

16. November 2009

Ich halte mich gerne in Küchen auf. Ich koche und backe gerne, ich esse gerne – und überhaupt verlagert sich ja auch jede gute Party irgendwann in die Küche.

Leider habe ich ein großes Talent zur Selbstverstümmelung. Ein heißes Backblech oder spritzendes Fett? Her damit :-) Scharfe Messer sind auch nicht gut. Wenn ich in einer Küche mehr als zweimal gekocht habe, weiß ich, wo die Pflaster liegen…

Kürzlich gab es einen kleinen blutigen Zwischenfall beim Zwiebelschneiden. Nicht in meiner Küche. Also ran an die fremde Schublade und ein Pflaster geholt. Geschwächt vom Blutverlust kämpfe ich mit der Schutzfolie, die nicht abgehen will. Und dabei fällt mein Blick auf die Hersteller-Adresse… Zur Erinnerung: Die Umstellung von vier- auf fünfstellige Postleitzahlen war 1993.

Pflaster1

Und falls diese Zahlen das Herstellungsdatum sein sollen: Dann sind die Pflaster elf Jahre und neun Monate jünger als ich…

Pflaster2

(Man möge mir die Bildqualität verzeihen. Ich war völlig geschwächt vom Blutverlust und konnte die Kamera kaum halten.)

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Geteilte Arbeit?

13. November 2009

Hallo Frau Miki, lassen Sie uns doch mal dieses Event planen, ich hab da schon mal was vorbereitet, schauen Sie hier, blablabla, tirili, und dann so und dreimal im Kreis blubberblubberbla und jeder darf mal mit dem Kopf auf den Tisch hauen und anschließend tratschblablubb plapperplapper und dann noch so weiter und diesunddasundjenes…

Ach so, und was darf ich machen? Handschriftliche Notizen zu Powerpoint-Folien verarbeiten? Super. Sehr anspruchsvoll. Obwohl, bei der Sauklaue Schrift…

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Erinnerungen an die gute alte Zeit

19. Oktober 2009

oder: Gedanken zum Straßenbahnfahren in Zeiten der Schweinegrippe

Damals, als hier noch die Straßenbahnen der älteren Generation fuhren, wurden auf „meiner“ Linie morgens und abends je zwei Bahnen aneinander gehängt. So hatten wir zwar noch immer nicht alle einen Sitzplatz, aber immerhin mehr oder weniger Platz zum Atmen. Eher mehr, würde ich im Rückblick sagen.

Heute gibt es neuere, modernere Bahnen. Sie sind etwa 1,5mal so lang wie die alten Bahnen. Und natürlich werden jetzt keine Züge mehr aneinander gehängt. Wir quetschen uns einfach alle in eine Bahn. Die Linie fährt an diversen Berufsschulen und Gymnasien vorbei, an der Universität, dem Hauptbahnhof – und es ist die einzige Linie, die zur Fachhochschule fährt. Man kann sich also vorstellen, wie voll es morgens zwischen sieben und acht bzw. abends zwischen fünf und sechs ist.

Heute Morgen zum Beispiel konnte man mal wieder nicht umfallen, weil es einfach zu voll war dafür. Sehr süß waren übrigens die Fahrkarten-Kontrolleure, die meinten, sie müssten sich trotzdem irgendwie durch die Menge arbeiten.

Im Büro begrüßte mich dann – quasi passend zu den gerade ausgestandenen Viren- und Bakterien-Angriffen – das Schweinegrippe-Vorsichtsmaßnahmen-Plakat am schwarzen Brett. Punkt 8: Meiden Sie Menschenansammlungen. Vielleicht bleibe ich einfach die nächsten Wochen zuhause, bis die Schweine-Gefahr gebannt ist…

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Ich Admin, Du nichts

28. September 2009

Kollege: Miki, ich kann hier im Backend dieses und jenes nicht sehen.

ich: Hm, das ist seltsam. Lass mal schauen, was Du da für Rechte hast. …  Eigentlich sieht das ganz normal aus.

Kollege: Nein, bei „Administrator“ ist kein Haken.

ich: Soll ja auch keiner sein.

Kollege: Warum nicht?

ich: Weil Du keine Admin-Rechte hast?

Kollege: Warum? Und Du hast welche?

ich: Äääh – nicht jeder bekommt Admin-Rechte…?

PS: Und das aus gutem Grund ;-)

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Sprachverwirrung am Nachmittag

25. September 2009

Frau Telefonzentrale: Hallo Frau Miki, ich hab hier den Herrn Tralala von der Firma KnoteninderZunge am Telefon, der möchte Sie sprechen.

ich: Hm? Sagt mir nichts. Ich kenn den Herrn nicht. Um was geht’s denn?

Frau Telefonzentrale: Ja, das weiß ich leider auch nicht, er hat aber ganz konkret nach Ihnen gefragt. Er sei der Herr Tralala von der Firma KnoteninderZunge und wolle Frau Miki sprechen.

ich: Ja, hm, was mach ich denn mit dem?

Frau Telefonzentrale: Annehmen und hören was er will? Und dann abwimmeln?

ich denke: Dafür gibt’s doch euch in der Zentrale?! und sage: Ja, geben Sie ihn mir halt mal.

Frau Telefonzentrale: Ah, super, ich leg dann jetzt auf!

ich: Miki, guten Tag?

Her Tralala: Guten Tag, Frau Miki, hier ist Tralala von der Firma KnoteninderZunge, ich habe da eine Anfrage von einem Journalisten von der Zeitung Bleiwüsteoase, der einen Artikel geschrieben hat zu einem Thema aus Ihrem letzten Newsletter und den Artikel müsste jetzt noch jemand von der Redaktion gegenlesen.

ratter-ratter-ratter mach mein Gehirn: Ach, so spricht man den Firmennamen der Agentur aus, die unsere Pressearbeit macht?! Da wär ich nie drauf gekommen.

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Existenzgründung und die Begleiterscheinungen

21. September 2009

Ich recherchiere gerade zum Thema „Existenzgründung“. Nicht, weil ich mich selbstständig machen möchte – ich schreibe nur darüber ;-)

Bei der Recherche stößt man unweigerlich auf die Publikationsreihe „GründerZeiten“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Ausgabe 2 beschäftigt sich mit dem Thema „Existenzgründungen durch Frauen“. Unter der Überschrift „Haushalt und Selbständigkeit koordinieren“ erhalten die Gründerinnen den ultimativen Tipp

Lernen Sie Ihre Familie für alle Aufgaben im Haushalt an, z. B. Waschmaschinen-Bedienung, Staubsaugertüten wechseln, Gebrauch der Putzmittel usw.

Äh, ja. In welchem Jahrhundert leben wir doch gleich?

„Nein Schatz, da steht „WC-Reiniger“ auf der Flasche, damit solltest Du besser nicht das Fläschchen für Klein-Rotznase putzen.“