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Ohrwurm des Tages (8)

7. November 2009

Passend zum Herbst: die Depri-Zeilen! (Bleibt aber nicht lang so.)

…So viele Dinge, die versalzen uns das Leben,
nimm die Bullen, nimm die Schulden, nimm den Regen…

Der/die Erste, der/die Interpret und Titel nennen kann, bekommt den SchlauOhr-Orden verliehen. Ehrliche Teilnehmer kennen sich natürlich aus und gucken nicht in Suchmaschinen :-)

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Übersetzung 2.0

6. November 2009

Liebe Frau Miki,

Frau Tritratrallala hätte gerne den Text, den Sie kürzlich als pdf verschickt haben, als word-Datei, damit sie ihn übersetzen lassen kann. Würden Sie ihn ihr bitte schicken?

Das muss ich jetzt nicht verstehen, oder…? Der Text war eine Seite lang. Und sie wird garantiert nicht ein Übersetzungs-Programm drüber laufen lassen.

Die Welt ist voll mysteriöser Fragen…

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Oktoberfest-Fotos

25. Oktober 2009

Meine Heimatstadt hat sich in den Kopf gesetzt, ein Oktoberfest zu veranstalten. Würg. Das Event findet ca. 70 Meter vor meiner Haustür statt. Würg. Naja, zum Glück fällt das Ganze “etwas“ mickrig aus und es fliegt auch nicht gerade die Kuh, sozusagen: Neben einem großen Zelt mit schlechter Musik gibt es ganze drei(!) Wagen, wo man Zuckerwatte etc. kaufen kann. Das einzig Gute: Es gibt ein Riesenrad. Also wage ich mich eines Abends um 19 Uhr mit Kamera und Stativ nach draußen, um ein bisschen mit Belichtungszeiten und Blendeneinstellungen zu spielen. Hier ein paar Bilder, nicht nachbearbeitet, sondern direkt von der Kamera ins Netz ;-)

Aufnahmedatum: 17.10.2009, zwischen 19 und 20 Uhr, Kamera: Canon Powershot S5 IS

Brennweite 46,3 mm
Blende f/7,1
Belichtung 1,3 sec

IMG_4412

Brennweite 6,4 mm
Blende f/6,3
Belichtung 2,5 sec

IMG_4437

Brennweite 17,3 mm
Blende f/3,5
Belichtung 1,6 sec

IMG_4381

Brennweite 12,6 mm
Blende f/5
Belichtung 1,6 sec

IMG_4384

Brennweite 46,3 mm
Blende f/6,3
Belichtung 2 sec

IMG_4411

…und zum Abschluss noch dieses Bild von den Verkaufsbuden (ohne Stativ aufgenommen). Die senkrechten Schlenker vorne sind von Wasserspielen, die hellen Flecken vorne sind in den Boden eingelassene Lichter.
Brennweite 9,7 mm
Blende f/3,5
Belichtung 1,3 sec

IMG_4425

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Selbsterkenntnis

22. Oktober 2009

Irgendwas im Büro riecht nach ranzigem Fett. Spontaner Gedanke: Oh Gott, ich werde alt.

:mrgreen:

Die tatsächliche Quelle des Geruchs habe ich noch nicht gefunden. Jetzt mach ich aber erst mal Feierabend…

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Erinnerungen an die gute alte Zeit

19. Oktober 2009

oder: Gedanken zum Straßenbahnfahren in Zeiten der Schweinegrippe

Damals, als hier noch die Straßenbahnen der älteren Generation fuhren, wurden auf „meiner“ Linie morgens und abends je zwei Bahnen aneinander gehängt. So hatten wir zwar noch immer nicht alle einen Sitzplatz, aber immerhin mehr oder weniger Platz zum Atmen. Eher mehr, würde ich im Rückblick sagen.

Heute gibt es neuere, modernere Bahnen. Sie sind etwa 1,5mal so lang wie die alten Bahnen. Und natürlich werden jetzt keine Züge mehr aneinander gehängt. Wir quetschen uns einfach alle in eine Bahn. Die Linie fährt an diversen Berufsschulen und Gymnasien vorbei, an der Universität, dem Hauptbahnhof – und es ist die einzige Linie, die zur Fachhochschule fährt. Man kann sich also vorstellen, wie voll es morgens zwischen sieben und acht bzw. abends zwischen fünf und sechs ist.

Heute Morgen zum Beispiel konnte man mal wieder nicht umfallen, weil es einfach zu voll war dafür. Sehr süß waren übrigens die Fahrkarten-Kontrolleure, die meinten, sie müssten sich trotzdem irgendwie durch die Menge arbeiten.

Im Büro begrüßte mich dann – quasi passend zu den gerade ausgestandenen Viren- und Bakterien-Angriffen – das Schweinegrippe-Vorsichtsmaßnahmen-Plakat am schwarzen Brett. Punkt 8: Meiden Sie Menschenansammlungen. Vielleicht bleibe ich einfach die nächsten Wochen zuhause, bis die Schweine-Gefahr gebannt ist…

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Fußfreundlich

17. Oktober 2009

Buchmesse2009…wäre wohl das geeignete Adjektiv, um den diesjährigen Besuch auf der Buchmesse in Frankfurt zu beschreiben (im Gegensatz zum letzten Jahr). Denn so wenig wie dieses Jahr bin ich noch nie gelaufen.

  • Um 10 Uhr hatte ich meine erste Verabredung. Wir kannten uns bisher nur per Mail, jetzt lernten wir uns endlich mal „richtig“ kennen. Wir unterhielten uns ganz wunderbar nett, plötzlich waren zwei Stunden vergangen – und wir mussten uns auf den Weg machen, um unsere jeweiligen 12-Uhr-Termine nicht warten zu lassen.
  • Also noch mal eine Stunde nette Unterhaltung und noch einen Milchkaffee…
  • Dann ein bisschen rumgucken und zum Stand von G+U, wo Teubner die Zubereitung einiger petit fours aus einem Schoko-Buch präsentierte. Versucherle gabs auch und waren der wahre Grund des Besuchs. Denn außer zwei Kaffees hatte mein Magen noch nichts bekommen und inzwischen war es deutlich nach zwei Uhr…
  • Dann lief ich in Halle 4.2 zum ersten Fachvortrag, den ich mir anhören wollte. Wieder 45 Minuten rumsitzen. Es ging um medienneutrale Datenerfassung / -haltung und um Prozesse in Redaktionen und Herstellung. Nichts Neues dabei, leider. Machen wir weitgehend schon so, wie es die sogenannten Experten auf der Bühne beschrieben.
  • Dann ab in Halle 3.0, wo Wolf Haas interviewt wurde und aus seinem neuen Buch las: „Der Brenner und der liebe Gott“. Ich Streber hatte das Buch natürlich schon gelesen ;-) Wolf Haas liebt man, oder man hasst ihn, denke ich – er hat schon einen sehr eigenwilligen Stil. Ich mag seine Bücher sehr. Aber: Muss man in hysterisches Gekicher ausbrechen, sobald ein Autor mal ein bisschen lustig ist? Scheinbar ja, wenn man 1. weiblich und 2. in einem bestimmten Alter ist. Jedenfalls kriegten sich die Interviewerin und eine Dame rechts von mir bald nicht mehr ein vor Lachen. Peinlich.
  • Dann wieder zurück in Halle 4.2 zum nächsten Vortrag, Thema: „Interactive Print – Mehrwert für Verlage und Leser“. Spannend. Mir kamen einige Marketing-Ideen, mal sehen, ob sie jemand hören will ;-) Auf dem Weg zum Vortrag erbettelte ich am Stand meines Arbeitgebers noch eine Käsebrezel, ich hatte nämlich echt Hunger.
  • Nach dem Vortrag schaute ich noch, was die Konkurrenz so macht. Nicht, dass die auf dumme Ideen kommen… ;-)

Und dann war es auch schon kurz nach sechs, und wir fuhren nach Frankfurt-Sachsenhausen ins Coq au Vin. Dort beendeten wir den Abend mit einem Vier-Gänge-Menü-mit-Zwischengang (für mich: Foie Gras – Jakobsmuscheln – Kiwisorbet (=Zwischengang) – Kaninchen mit Gorgonzola – Profiterole) und einer Flasche Wein. Sehr lecker. Wenn ihr mal in der Gegend seid: Unbedingt hingehen! (Und unbedingt vorher reservieren!)

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jalkapallo für Feinschmecker

14. Oktober 2009

Präambel zum „Fußball für Feinschmecker“:
Kann hier nachgelesen werden.

Noch eine Vorbemerkung (das entwickelt sich zur Tradition):
Heißen Dank an die verständnisvollen KollegInnen! Heute um 11.19 Uhr kam eine Besprechungsanfrage – für 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Schlecht bei Anpfiff um 18 Uhr und einer Fahrzeit Büro-Wohnung von 25 Minuten (plus 7 Minuten Fußweg vom Büro zur Haltestelle). Ein kurzer Blick auf die Teilnehmerliste: Schalke, Gladbach, ich und einer, der kein Ende findet. Schlechte Karten für ein pünktliches Ende. Aber mit Schalke und Gladbach hatte ich natürlich schnell Verbündete, die bereit waren, die Besprechung zu verschieben ;-)

Das Spiel:
Deutschland – Finnland (14.10.2009, WM-Qualifikationsspiel – aber wir sind ja sowieso dabei *freu*)

Das Menü:
Blitz-Kalakukko à la Miki

Die Bewertung:
Essen: Deftig und gut – genau richtig bei der Kälte! Wenn ich mal viieel Zeit habe, mache ich richtiges Kalakukko. Heute kamen Schweinefleisch, Speck und Fisch mit ein paar Champignons in die Pfanne, ein bissel Pfeffer, Rotwein und Sahne drauf – Brot gabs dazu, nicht drumrum.
Spiel: Reden wir lieber übers Essen. Das Spiel war einfach zu schlecht. Die Finnen waren jedenfalls in der ersten Halbzeit sehr laufstark. Ob sie auch mit swamp soccer trainieren? ;-)  Das Spiel der Deutschen war in der zweiten Halbzeit nicht ganz so katastrophal wie in der ersten Halbzeit. Was nicht bedeutet, dass es gut war…

Der Endstand:
Ein Tor für Finnland, ein Tor für Deutschland, kein gelb, kein rot, wozu gab es drei Minuten Nachspielzeit?