2. August 2011
Pfirsich-Caipirinha-Bowle
…oder was am nächsten Morgen davon übrig war
Zum Rezept: bitte hier entlang! Wir haben übrigens den Zitronensaft durch Limettensaft ersetzt… und: nein, ich weiß nicht, warum die Limettenschalen auf dem Foto so gelb aussehen. Es waren Limetten, ganz sicher
21. Juli 2011
Korrekturlesen ist toll
(ich habe mein Handy nicht wegen der Kamera darin gekauft
)
Und jetzt: Feierabend!!
18. Juli 2011
Nachdem ich mich kürzlich recht kritisch geäußert habe…
…gebe ich hiermit hocherfreut bekannt:
Da macht jemand seine Hausaufgaben.
Danke!
14. Juli 2011
Psst!
Ein Mann sitzt in der Straßenbahn, er ist etwa Mitte 60. Er holt sein Handy aus seinem Herren-Handtäschchen*. Er wählt, wartet und sagt dann: „Hallo. Hallo. Hallo? Hallo.“ … „Ich bin es. Ich rufe dich so in zehn Minuten an. Ich kann jetzt nicht reden.“
Dann legt er wieder auf.
*Herren-Handtäschchen sind furchtbar. *würg*
13. Juli 2011
Museumsbesuch: Wie ich ein Kunstwerk wurde
They did the same tour last Wednesday in German, but we thought „why not take part in an English tour for a change?“ – so: here we are. Bruce Nauman, The True Artist.
I especially liked this neon installation:
They only had a picture of it, as the original is too fragile and could not be transported. But the picture looked so real I had to look twice to verify that it really was “only” a photograph and not some kind of curtain with a printing on it.
The exhibition was rather big, it occupied several rooms. In one of the rooms the guide explained: “Bruce Nauman doesn’t just want people to look at his works. He wanted them to be his work. You all have to take part now – we had to, too. Bruce Nauman has instruction for you:
The work is called Body Pressure.
Press as much of the front surface of your body (palms in or out, left or right cheek) against the wall as possible.
Press very hard and concentrate.
Form an image of yourself (suppose you had just stepped forward) on the opposite side of the wall pressing back against the wall very hard.
Press very hard and concentrate on the image pressing very hard.
(the image of pressing very hard)
Press your front surface and back surface toward each other and begin to ignore or block the thickness of the wall. (remove the wall)
Think how various parts of your body press against the wall; which parts touch and which do not.
Consider the parts of your back which press against the wall; press hard and feel how the front and the back of your body press together.
Concentrate on tension in the muscles, pain where bones meet, fleshy deformations that occur under pressure; consider body hair, perspiration, odors (smells).
This may become a very erotic exercise.”
Schwesterchen, I and another woman of about our age (ok, probably 10 years younger…) were brave enough to become pieces of art
But now that I copy the instructions from the piece of paper that I brought home from the museum I cannot recall the guide telling something about “erotic”. Hm. Whatever. It was still fun
The rest of the exhibition was really cool, too. So if you ever get the opportunity to visit a Bruce Nauman-exhibition: do so.
Bäh.
Was für ein Tag – und es ist erst kurz nach 13 Uhr…
Ich wache früh auf und würde eigentlich gerne entsprechend früh ins Büro gehen.
Geht nicht, denn für 9 Uhr hat sich ein Handwerker angekündigt, der endlich die Sprechanlage einbauen soll/will. Der Termin hatte sich verzögert, weil er mit unserer Sprechanlage im Auto in den Urlaub am Balaton gefahren war. Da konnte sein Kollege natürlich auch wenig tun.
Ich stehe trotzdem auf, dusche, laufe zur Kaffeemaschine, schaue dabei aus dem Küchenfenster und sehe: Das Mistwetter letzte Nacht hat mir meine Tomatenpflanze kaputtgemacht. Da waren 7 (in Worten: sieben!!) Tomaten dran! Und haufenweise Blüten! Und jetzt ist alles futsch.
Der Handwerker kommt natürlich nicht um 9 Uhr. Vor zwei Wochen kam der Kollege, der ja eh nix machen konnte, um 10 vor 9. Heute, wo ich ins Büro will, wird es später. Zum Glück kommt meine „Handwerker-Überwachungs-Ablösung“ um Viertel nach 9.
Ich lasse die Ablösung allein und gehe los. Mit Regenschirm, aber eigentlich ist es egal. Ich werde trotzdem nass. Die Bahn fährt mir vor der Nase weg. Ich stelle mich ins Haltestellenhäuschen und warte 10 Minuten. Für die zweieinhalb Schritte zum Bahneingang lasse ich den Regenschirm zu. Der dicke Mensch mit der dicken Tasche, der aus der Bahn aussteigen will, bleibt 8 Sekunden (ich habe mitgezählt!) im Bahneingang stehen und schaut in den Regen raus. Da warten vier Leute, die einsteigen wollen, aber nicht an ihm vorbeikommen, und werden nass.
Wo tut man in der Bahn bloß einen patschnassen Regenschirm hin?!
Ich steige aus, und wie immer bei Regen, ist die Unterführung, die mich von der Haltstelle Richtung Büro unter den Eisenbahngleisen durchleitet, überschwemmt. Das Wasser steht geschätzte 15 cm hoch.
Ich laufe also 300 Meter zurück zur nächsten Unterführung. Die mag ich eigentlich nicht, denn wenn dort etwas Nasses auf dem Boden ist, dann ist es gelb und riecht streng.
Also Nase zu und durch und weiter zum Büro. Mercedes- und BMW-Fahrer scheinen es lustig zu finden, möglichst eng am Bordstein und möglichst schnell durch Pfützen zu fahren, um Fußgänger möglichst nass zu spritzen. VW-, Toyota und Renault-Fahrer fahren nach Möglichkeit in der Mitte der Fahrbahn und langsamer. So viel zur heutigen Idioten-Statistik.
Muss ich dazusagen, dass der Regen aufhörte, als ich 50 Meter vom Bürogebäude entfernt war?!?! Argh.


